Was ist eine Rechenschwäche (Dyskalkulie)?

Die Dyskalkulie ist eine Problematik normal intelligenter Kinder, wenn sich über einen längeren Zeitraum anhaltende Schwierigkeiten beim Rechnen zeigen. Trotz hohen Lerneinsatzes erreichen sie nicht die in der Schule verlangte Leistung.

Kinder mit guten kognitiven Ressourcen fallen häufig später auf.

 

Rechenschwache haben weitgehend ein ungenügendes Verständnis für Zahlen, Mengen, Zahlenräume und Grundrechenarten. Oft verharren sie beim Zählen und werden den wachsenden schulischen Anforderungen immer weniger gerecht.

 

Rechenschwache Jugendliche und Erwachsene blicken deshalb fast immer auf eine jahrelange Leidenszeit mit negativen Auswirkungen auf ihre persönliche, schulische und berufliche Entwicklung zurück.

 

Eine Dyskalkulietherapie sollte möglichst früh begonnen werden, damit können entsprechende Hilfen und Übungsmassnahmen eingeleitet, schulische Ziele rechtzeitig erreicht werden und seelische Folgen bleiben geringfügig. 

 

Psychische Auswirkungen, Schulverweigerung, Versagensprobleme sowie zahlreiche Auseinandersetzungen zwischen Eltern und Kindern müssen so erst gar nicht entstehen.  

 

 


Die Dyskalkulietherapie:

Die Arbeit an der Dyskalkulie erfordert ein systematisches und schrittweises Vorgehen.

Eine ausführliche Diagnostik zeigt, was bereits beherrscht wird und was es in der Dyskalkulietherapie noch zu erarbeiten gibt. Wir orientieren uns während der Dyskalkulietherapie am Entwicklungsstand des Kindes.

 

Die Dyskalkulietherapie bringt eine entscheidende Neuorientierung des Kindes mit sich. Diverse Denk- und Verhaltensmuster müssen durch neue tragfähige ersetzt werden. Ein wichtiger Unterschied zu Schule und Nachhilfe. 

 

Erfolge im Training stärken das Selbstwertgefühl und das Zutrauen in die eigenen Leistungen. 

 

Die Dyskalkulietherapie findet einmal wöchentlich, von 45 Minuten Dauer,  als Einzeltherapie statt.